Beiträge 2023-heute

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IRGENDWO (Bild: 22.3.2020)

AKTUELLE TERMINE:
Hinweise auf Veranstaltungen mit Bezug zu den Bergmannfriedhöfen nehmen wir gerne entgegen (E-Mail an kontakt@bergmannfriedhoefe.de). Unter TERMINE weisen wir darauf hin.

Bedrohte Sportstätten am Columbiadamm (Tempelhofer Feld)
veröffentlicht am 18.02.2024

Liebe Nachbarn und Bezieher des Newsletters von Bergmannfriedhoefe.de,

am 12. Januar 2024 erreichte auch uns per E-Mail die Nachricht, es stünde schlecht um die Sportstätten des Turnverein in Berlin 1848 e.V. (TiB), da der Berliner Senat beschlossen habe, das Tempelhofer Feld – Gesetz zu ändern. Wieder einmal bahnt sich am Rande unseres Kiezes Ungeheuerliches an, soll die Gesetzesänderung doch bereits auf dem Weg durch das Abgeordnetenhaus sein. Der Senat plant, die vorhandene Unterkunft für geflüchtete Menschen zu erweitern und dann u. U. folgende Sportflächen zu zerstören:

• eine Beachvolleyballanlage mit mehreren Feldern,
• ein Basketball Court mit mehreren Feldern,
• ein Softball- und
• ein Baseballfeld sowie
• ein Squash Court.

Auf den bedrohten Sportflächen betreiben über 500 aktive Vereinsmitglieder ihren Lieblingssport. Ein Wegfall der Sportstätten beträfe besonders Kinder, Jugendliche und finanziell schwächer gestellte Personen. Auch wenn Sie persönlich nicht betroffen sein sollten, so ist es doch wichtig, diese Spielstätten zu erhalten, zumal es ohnehin eine Unterversorgung mit Orten des Breitensports gibt.

Der Turnverein stellt sich klipp und klar gegen die Pläne des schwarz-roten Senats. Präsident Johannes Russ hat hierzu am 27.11.2023 eine Pressemitteilung herausgegeben, die Sie hier einsehen können: https://bergmannfriedhoefe.de/wp-content/uploads/2024/02/2023_11_27_Aenderung_Tempelhofer_Feld_Gesetz.pdf. Auch über den folgenden Link gelangen Sie dahin: https://tib1848ev.de/news/pressemitteilung-anderung-des-tempelhofer-feld-gesetzes/.

RETTET DIE SPORTSTÄTTEN AM COLUMBIADAMM (Tempelhofer Feld)!

Die Abteilungsleiter der betroffenen Spielstätten, die für den Erhalt der Felder kämpfen, weisen zudem auf eine Petition hin. Sie schreiben: „Zusammen mit dem Vorstand der TiB haben wir schon einiges angeschoben, vieles im Hintergrund, manches öffentlich.“ Zur Petition: https://weact.campact.de/petitions/rettet-die-sportflachen-am-columbiadamm-tempelhofer-feld

T-Feld soll UNESCO-Weltkulturerbe werden!
veröffentlicht am 23.1.2024

Tempelhofer Feld soll UNESCO-Weltkulturerbe werden! B.U.N.D. Berlin warnt vor neuer Diskussion um Randbebauung! Nicht nur die weltweit größte innerstädtische Brutkolonie von Feldlerchen wäre bedroht, sondern auch ein wahrlich demokratischer Ort!

Nach der am 12.2.23 wiederholten Landtagswahl warnten Tilmann Heuser und Christian Hönig die Berliner CDU und SPD vor einer erneuten Diskussion um eine Randbebauung des Tempelhofer Feldes (Siehe: Tilman Heuser und Christian Hönig: Tempelhofer Feld: BUND Berlin warnt vor neuer Diskussion um Randbebauung“, BUND-Info 14 / Berlin, 19. März 2023). Ihren Worten schließt sich die Redaktion von Bergmannfriedhoefe.de gerne an, sagt Klaus Lückert, Ethnologe und Begleiter des Protestes gegen ein Bauprojekt auf den unweit des T-Feldes gelegenen Bergmannfriedhöfen, das nicht verwirklicht wurde, weil sich der Bauherr letztlich zurückzog. Er erinnert in dem Zusammenhang gerne an das seinerzeitige Abstimmungsverhalten in der Bezirksverordnetenversammlung, als sich die Kreuzberger CDU gegen das Projekt auf denkmalgeschützter Grünfläche aussprach, während die SPD es unbedingt verwirklicht sehen wollte. Ob die CDU deshalb bei der am 12.02.23 wiederholten Landtagswahl auch im Umkreis der Bergmannstraße zulegen konnte?

Die Redaktion unterstützt auch den Aufruf von Wolf-Rüdiger Kehrer, das Tempelhofer Feld als UNESCO-Weltkulturerbe eintragen zu lassen. Lückert, gelegentlich auch als Chauffeur unterwegs, macht Fahrgäste hin und wieder auf die Fläche aufmerksam und kann davon berichten, wie beeindruckt und oftmals neidisch nationale wie internationale Gäste auf die deutsche Hauptstadt schauen, wenn sie vom BER kommend am Tempelhofer Feld vorbeifahren. Dann erzählt er ihnen, worauf auch Hönig gerne hinweist, nämlich wie wertvoll gerade große Wiesenflächen sind, vor allem wenn sie nicht gedüngt werden. „Stellen Sie sich doch nur einmal vor“, sagt er dann, „dort drüben brütet die weltweit größte innerstädtische Brutkolonie von Feldlerchen.“ Und schon sind die Leute ganz Ohr und hellauf begeistert. Und später tragen sie diese Nachricht dann in alle Himmelrichtungen der Welt. Wenn er dann noch erzählt, es gäbe in der Berliner Politik Überlegungen, den Rand dieses Juwels zu bebauen, dann schütteln sie nur mit dem Kopf. Dieses ja auch für das gesamte Berliner Klima so wichtige innerstädtische Habitat beeindruckt halt jeden und sei es nur durch seine schiere Größe.

Den Stadtbewohnern bietet es allerdings noch eine ganz andere Attraktion. Es ermöglicht ihnen, wann immer sie wollen und ohne nach Brandenburg ausweichen zu müssen, den Blick auch mal in die Weite schweifen zu lassen und dabei abzuschalten. Selbst wenn Zeitmangel verhindert, diesen Ort aufzusuchen, beruhigt es ungemein zu wissen, dass es ihn gibt. Es ist eben ein Ort für alle, insbesondere für alle Berlinerinnen und Berliner, ganz unabhängig von der Höhe ihres Einkommens und ihres sozialen Status‘. Insofern ist es ein wahrlich demokratischer Ort. Durch Berlins wachsende Bevölkerung verschwinden derzeit oft unbemerkt viele kleine, noch öffentlich zugängliche unversiegelte Nischen. Neubauprojekte sollten deshalb umwelt- und nachbarschaftsverträglich sein und nur auf bereits versiegelten Flächen umgesetzt werden, meinen auch Heuser und Hönig.

Der jetzige Senat sollte die Entscheidung vom 25.5.14 respektieren, als sich die Berliner Bevölkerung in einem demokratischen Volksentscheid mit Zweidrittelmehrheit gegen jede weitere Bebauung auf dem Tempelhofer Feld aussprach. Nach seiner Veröffentlichung trat das THF-Gesetz am 25.6.14 als Volksgesetz in Kraft. Wenn trotzdem immer mal wieder von einer neuerlichen Randbebauung dieses auch historisch bedeutsamen Geländes die Rede ist, denken wahrscheinlich nicht wenige bei sich: „Der Rand des Feldes ist doch schon längst bebaut!“ – und müssen lachen. (Weiterführende Infos unter: https://www.thf-berlin.de/)

TVO Wuhlheide / Planfeststellung zurücknehmen
veröffentlicht am 21.01.2024

Liebe Freundinnen und Freunde sowie Nutzer der Friedhöfe an der Bergmannstraße,
auf openPetition besteht seit dem 15.1.24 die Möglichkeit, einen Antrag zur Rücknahme der Planfeststellung zur TVO zu unterstützen. openPetition gGmbH ist gemeinnützig, spendenfinanziert, transparent und politisch neutral (SteuerNr. 27/602/56641). Auch wenn die Wuhlheide für uns weit entfernt scheint, so könnte es doch wichtig sein, die Petition zu unterstützen. Der folgende Aufruf wurde von Bergmannfriedhoefe.de wortgetreu übernommen. Informieren Sie sich bitte selbst:

Es gibt Neues zum Thema “Umwelt” aus Berlin. Bürger*innen-initiative Wuhlheide fordert: “Antrag auf Planfeststellung zur TVO umgehend zurücknehmen”. 1462 betroffene Menschen aus der Region haben die Petition bereits unterschrieben. Möchten Sie das Anliegen auch unterstützen?

Antrag auf Planfeststellung zur TVO umgehend zurücknehmen Zur Petition

Was die Petition im Einzelnen fordert, siehe HIER: https://bergmannfriedhoefe.de/tvo-wuhlheide-planfeststellung-zuruecknehmen/

100 Tage Krieg seit dem Überfall der Hamas
veröffentlicht am 20.01.2024

Vor inzwischen über einhundert – genaugenommen vor 106 – Tagen fielen Terroristen der Hamas in Israel ohne Vorwarnung ein, um einfach nur Jüdinnen und Juden zu ermorden. Dem palästinensischen Terror fielen dabei weit über eintausend oft junge Menschen, nicht nur Jüdinnen und Juden, zum Opfer. Viele hatten an jenem 7. Oktober, einem Samstag, einfach nur ein Freiluft-Konzert besucht. Sie wurden bei dem Überraschungsangriff auf bestialische Weise niedergemetzelt. Außerdem entführten die Hamas-Terroristen bei dem Überfall über 200 Personen in den Gazastreifen, wofür die Entführer bei ihrer Rückkehr von der Bevölkerung gefeiert wurden. Noch immer werden dort über einhundert Geiseln in unterirdischen Gängen gefangen gehalten. Man will sich nicht vorstellen, wie es ihnen geht. Bereits wenige Tage nach dem Überfall drang das israelische Militär mit Bodentruppen in den Gazastreifen vor. Dabei kündigte Israels Premier an, den Kampf bis zur Zerschlagung der Hamas und der Befreiung der Geiseln fortzuführen. Inzwischen sind die Bodentruppen tief in den Gazastreifen vorgedrungen, doch noch immer feuern Terroristen vereinzelt Geschosse auf Israel ab. Noch immer heulen die Sirenen. Erneut schwor Netanjahu die israelische Bevölkerung auf einen langen Krieg ein. Leider sollen in Berlin, wohl vornehmlich in Kreuzbergs Nachbarbezirk Berlin-Neukölln, mehrere pro-palästinensische Demonstrationen und Kundgebungen stattgefunden haben, also dort, wo viele Linksradikale jedweder Couleur, aber auch viele Migranten aus der islamischen Welt, leben. Wir verurteilen den Terror der Hamas aufs Schärfste, fühlen mit Israel und seiner Bevölkerung und hoffen, dass der Krieg nicht auf weitere Länder übergreift, sondern demnächst endet. Solange die Hamas jedoch nicht aufhört Israel zu beschießen und sich ergibt, sollte sich niemand wundern, wenn Israel seine Angriffe auf und die Besetzung des Gazastreifens fortführt. Wir sollten Israel solange unterstützen bis es sein Ziel, die Zerschlagung der Hamas erreicht hat. Die Mörder, Vergewaltiger und Folterer sollten ebenso wie ihre fanatischen Anstifter mit der Erkenntnis konfrontiert werden, dass sie mit ihren Taten alle menschlichen Werte negiert haben.

veröffentlicht am 16.11.2023
Berlin blickt neidisch auf den Kaiserstuhl

„Warum sich im Kaiserstuhl die Ortsdialekte so gut halten können“, so lautet der Titel eines Beitrags von Dirk Sattelberger (In: Badischen Zeitung /16.11.23). Dialekt ist oft schlecht angesehen – völlig zu Unrecht, findet der Breisacher Dialektforscher Hubert Klausmann. Er plädiert für sprachliches Selbstbewusstsein und freut sich über Nischen, in denen Dialekte lebendig sind – wie im Kaiserstuhl. Mehr »

veröffentlicht am 09.11.2023
Aufruf gegen Antisemitismus

Die Deutsche Opernkonferenz (DOK) hat sich bei ihrer Herbsttagung gegen jegliche Form von Antisemitismus und Rassismus ausgesprochen.

Unser Webauftritt ist gewiss nur ein kleiner Spieler im Getriebe der Welt, doch wollen wir es gerade an dem heutigen denkwürdigen Datum, dem 9. November, nicht versäumen, auf den „Aufruf gegen Antisemitismus und Hass“ der Berliner Opernhäuser und Orchester hinzuweisen. Auch wir rufen alle Menschen auf, ein friedliches Zusammenleben nicht aus den Augen zu verlieren. Der Angriff auf Israel wird als Terror bezeichnet, dessen Brutalität erschüttert und der nicht zu rechtfertigen ist. Dass Jüdinnen und Juden in Berlin bedroht werden, dass auf Demonstrationen die Auslöschung Israels propagiert wird, sei völlig inakzeptabel.

Quellen: https://www.br-klassik.de/aktuell/news-kritik/deutsche-opernkonferenz-gegen-antisemitismus-100.html ///// https://www.br-klassik.de/aktuell/news-kritik/berliner-opernhaueser-und-orchester-gegen-antisemitismus-und-hass-100.html

veröffentlicht am 11.08.2023
Wer Hilft? Claudia und Peter suchen eine Bleibe (Wohnung)

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veröffentlicht am 05.08.2023
Pro Wald Hohensaaten

Die Bürgerinitiative „Pro Wald Hohensaaten“ informiert: Bis zu 370 Hektar (518 Fußballfelder) naturnaher Wald sind bedroht! Zur Petition gegen eine Rodung des Waldes!

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veröffentlicht am 23.06.2023
„Rollheimer“ – Platzfest am 4.6.23


Während die Einen den sonnenreichen Tag auf dem Tempelhofer Feld verbrachten, feierten Andere unweit davon bei Kaffee und Kuchen auf dem Nachbarschaftsfest der „Rollheimer“ und informierten sich über deren Perspektiven.

Hinweis: Alle Bilder (Tempelhofer Feld und Rollheimer Dorf): 4.6.2023

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veröffentlicht am 02.06.2023

Pfr. i. R. Christian Müller * 14.02.1948 † 23.05.2023

In der vergangenen Woche ist unser Freund Christian Andreas Müller plötzlich und unerwartet von uns gegangen. Viele Jahre war er an der St. Thomas-Kirche in Kreuzberg als evangelischer Pfarrer tätig. Nicht nur dort war er unzähligen Menschen auch ein einfühlsamer Seelsorger.

Ich persönlich verdanke ihm zudem, dass er mir im Jahr 2006 die Möglichkeit eröffnete, die Ausstellung „Mehr wie zum Leben braucht man nicht“ in seiner Kirche am Mariannenplatz zeigen zu können.

Hervorheben möchte ich insbesondere Christians außergewöhnliche Zugewandtheit gegenüber den unterschiedlichsten Menschen, was sich auch nicht mit dem Eintritt in den Ruhestand änderte. Nun hatte er Zeit und versah trotz angeschlagener Gesundheit unter anderem auch noch über viele Jahre Aushilfsdienste als Pfarrer in der fernen Heimat seines Vaters. Es war ihm ein Herzensanliegen. Auch dort im Lasslertal werden sie ihn so schnell nicht vergessen und ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Er ruhe in Frieden.

Klaus Lückert für die Redaktion.

Die Trauerfeier findet am morgigen 03.06.23 um 11 Uhr in der St. Thomas-Kirche, Berlin-Kreuzberg, statt. Ab 10 Uhr gibt es dort die Gelegenheit sich am Sarg zu verabschieden. Zu einem späteren Zeitpunkt wird dieser in Christians Heimat überführt.

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veröffentlicht am 30.05.2023
Ankündigung Platzfest „Rollheimer Dorf“ (St. Jacobi Friedhof)

Hallo Zusammen! Mein Name ist Gerold Kohl und ich wohne seit 1989 im Wagen, zuerst auf dem Postdamer Platz und seit 1995 in der Oderstr. 5, ehemaliger Witschaftsbereich des St. Jacobi Friedhofes. Wir sind eine Gemeinschaft im Alter von 2 – 75 Jahre von ca. 20 Personen, m/w/d und moechten Euch gerne zu unserem diesjaehrigen und vielleicht letztem Platzfest einladen.Unser Verpaechter, der Evangelische Friedhofsverband Berlin Stadtmitte, Südstern 8-10, hat unseren Pachtvertag nun endgueltig zum 31.12.2023 beendet, um hier zu bauen bzw. Baufreiheit zu haben. Bei unserem Fest geht es aber nicht nur darum, es gibt auch Kuchen und Infos zu uns sowie ein Programm fuer Kinder, Livemusik und einen Verschenke Markt. Wir wuerden uns freuen, euch als Gaeste begruessen zu duerfen. Los geht es um 14h und Ende ist um 17 Uhr. Unseren Flyer kann ich euch leider auf diesem Weg nicht zukommen lassen. Bleibt gesund und bis bald. L.G. vom Rollheimer Dorf, gerold

Hinweis: Alle Bilder: 31.5.2023

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veröffentlicht am 30.05.2023
Holzraub aus Rumänien (Jour Fixe mit Vortrag / 8.6.23)

Rumänien gilt als Land der Wälder, obwohl es mit etwa 25 Prozent bewaldeter Fläche unter dem EU-Durchschnitt liegt. „Der Rumäne“ bezeichnet sich traditionell gerne als „Bruder des Waldes“ (frate cu codrul), dabei behandeln allzu viele Wald und Natur eher stiefbrüderlich. Rumänien gibt sich gerne (hyper)patriotisch, verscherbelt, zerschreddert und verheizt aber in großem Stil seine noch intakten Wälder… Diesen und weiteren Paradoxa versucht der Dokumentarfilmer, Politikwissenschaftler und Umweltaktivist Hans Hedrich, geboren in Schäßburg, ausgewandert und wieder nach Siebenbürgen/Transsylvanien zurückgekehrt, auf den Grund zu gehen, indem er der Spur des (illegalen) Holzes aus dem Karpaten-Urwald ins Großsägewerk einer österreichischen Firma folgt – und dabei zufällig entdeckt, dass Rumänien „der Mittelpunkt der Welt“ ist.

Titel (Vortrag): Entdeckungen im Land der Bären und Kettensägen. Ein Spaziergang auf der Suche nach ursprünglichen Wäldern, alter Heimat und denen, die beides kaputtmachen wollen. – Die Deutsch-Rumänische Gesellschaft e.V. (DRG) lädt ein zum Jour Fixe mit Vortrag von Hans Hedrich. Zeit: Donnerstag, den 8. Juni 2023, 19.00 Uhr, Ort: „Charlottchen“, Droysenstrafle 1, 10629 Berlin-Charlottenburg. Hinweis: Die Mitglieder der DRG genießen Vortritt, doch können wir 6 Personen freien Eintritt vermitteln. Bei Interesse bitte per Mail an Kontakt@Bergmannfriedhoefe.de wenden.

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veröffentlicht am 16.04.2023
Ausstieg aus der Atomkraft vollzogen

In der vergangenen Nacht wurden zur Freude der Einen und zum Bedauern Anderer die letzten Atommeiler in Deutschland abgeschaltet. Damit ist das bevölkerungsreichste Land Europas aus der Produktion von Atomstrom, aus dieser gefährlichen und teuren Technologie ausgestiegen. Natürlich wird uns und unsere Nachkommen die strahlende Hinterlassenschaft noch lange begleiten. Eine Endlagerstätte für den strahlenden Müll ist noch längst nicht in Sicht. Auf das exakte Datum des Ausstiegs kam es übrigens gar nicht mehr an. Selbst wenn die Kraftwerke noch etwas länger weitergelaufen wären, hätte das nicht mehr viel verändert. Eine Komplett-Umkehr zurück zur Atomkraft, wie sie zuletzt überraschenderweise von manchen zur Profilierung herbei phantasiert wurde, kam längst nicht mehr infrage. Deutschland, das Land der Ingenieure, wäre zwar wohl gut auf viele Eventualitäten vorbereitet gewesen. Doch der zur Regierungszeit von Schwarz-Gelb vereinbarte Ausstieg war fix. Jetzt ist er umgesetzt. Und das ist gut so. Es ist ein Erfolg der Friedens- und Anti-Atomkraft-Bewegung. Dass nun Politiker gerade jener Parteien aufschreien und den Untergang des Abendlandes prophezeien, in deren Regierungszeit der Ausstieg beschlossen wurde (CDU/CSU und FDP), ist alles andere als erfreulich. Es ist beklagenswert und steht für ein verbreitetes Politikversagen. Deutschland scheint es nach 16 Jahren Schlaftrunkenheit unter Merkel mehr denn je an einer Disziplin zu fehlen, die brauchbare strategische Langzeitstudien erstellen kann. Dieses ewige Hin-und-her, z. B. von der Privatisierung des Berliner Mietwohnungsbestandes zur geplanten Rekommunalisierung, von Nordstream bis Afghanistan/Mali oder Kuka/Hamburger Hafen etc. pp. ist auf Dauer niemandem mehr zu vermitteln und auch zu teuer! Freuen wir uns daher heute einfach mal über eine gute Entscheidung. Und hoffen wir, dass wir den Ausstieg aus der Braunkohle ebenfalls bald hinbekommen werden. Klaus Lückert

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veröffentlicht am 10.01.2023
Himmel über dem Kiez


Hinweis: Die Hoffnung stirbt zuletzt!

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Hinweis: Die Sortierung der Berichte richtet sich nach dem Datum der Veröffentlichung. Die ersten Beiträge (vor dem 1.6.18) wurden nachträglich in den „Nachrichtenblog“ eingestellt, da es ihn anfangs nicht gab. Am 17.11.21 wurde er in zwei, am 5.8.23 in drei Teile geteilt (Teil I: Die Jahre 2017-2019, Teil II: 2020-heute, Teil III: 2023-heute).

Bergmannfriedhoefe.de – 01. Juni 2018, letzte Aktualisierung: 18.2.24

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