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Bergmannfriedhoefe.de – 21. Juni 2017

Bergmannfriedhoefe.de besteht seit Juni 2017.

91 Gedanken zu „* KOMMENTARE *

  1. Es werden immer mehr Bebauungsgegner. Hatten doch viele Leute bisher noch gar nichts davon gewußt, daß auf dem Denkmal geschützten Friedrichswerderschen Friedhof entlang der Jüterboger Straße gebaut werden soll. Wer in der Bevölkerung ist eigentlich für eine Teil-Bebauung? 2 Frauen habe ich in Erinnerung, die sich zunächst dafür aussprachen. Eine von beiden änderte ihre Einstellung, als sie verstand, worum es genau geht. Die andere will sich nochmal genau informieren. Sie war sich plötzlich nicht mehr so sicher.

  2. Ich habe erst gestern, 27.09.2020 von diesem Projekt erfahren. Ich bin einfach nur wütend. Es ist ja nicht das erste mal, dass sich die grünen Diktator*innen, hier in der Person des Kreuzberger Baustadtrates über den Bürgerwillen hinwegsetzen. Begegnunszone Bergmannstrasse, um nur ein Beispiel zu nennen. Es ist auch nicht hinnehmbar, dass die EKBO, hier in Form der Friedhofseigentümer unter dem Deckmänntelchen der Flüchtlinge, dieses Vorhaben still und heimlich durchziehen möchte. Dass Flüchtlingen geholfen werden muss ist unstrittig! Aber ein solches Projekt an dieser Stelle ist zu verhindern.

  3. Ich höre seit Langem, daß wir in Berlin genügend Kapazitäten für Geflüchtete haben. Möchte aber an zwei Beispielen (A und B) aus unserem Bezirk Kreuzberg die Wirklichkeit beschreiben:

    A) Auf dem Denkmal geschützten Friedrichswerderschen Friedhof soll gegen die Ablehnung der Denkmalschutzbehörde und mittlerweile fast 5000 Unterschriften von Bürgern eine feste Gemeinschaftsunterkunft (nicht temporäre!) für Geflüchtete mit einem Wachschutz entlang der Jüterboger Straße entstehen. Auch ein sog. Dorfplatz mit Grillecke davor ragt dann ein Stück in den Friedhof hinein. Es wurde behauptet, daß der dafür vorgesehene Platz ein Wirtschaftsort sei, was aber gar nicht stimmt. Dieser ist ebenso denkmalgeschützt. Seit Jahren türmten sich dort Schnittgut zwischen einzelnen bis vor Kurzem noch z.T. bewirtschafteten Gräbern. Es gab sogar noch einige, deren Bestandsschutz noch eine Weile galt, aber im Einvernehmen mit den Angehörigen, wenn sie noch lebten, nun abgebaut wurden. Paletten, Sandberge usw. Ein Nadelbaum erstickte in dem riesigen Schnittguthaufen. Die Anwohner und die Friedhofsbesucher sind nicht mit einer Teilbebauung einverstanden, was sie nun sehr unglücklich macht. Aber die Bevölkerung wird nicht gefragt. Kultur- und Europasenator Lederer hat trotz der Übergabe von 4000 Unterschriften schnell noch Ende Dezember 2019 den Bauantrag nach dem Sonderbaurechtsparagrafen, der in diesem Fall sogar gegen übliche Baugesetze verstößt, z.B. Kein Bauen im Außenbereich!, genehmigt.

    B) Ein weiteres Beispiel für Zwangsmaßnahmen des Bezirksamtes bzw. Senates ist der Bau von MUFs in eine der schönsten, absolut seltenen Ecken von Kreuzberg und Berlin. Es handelt sich um eine mit Bäumen bestandene Grünfläche am Dreiländereck am Landwehrkanal / Ratiborstraße mit lieblichem Waldorf-Kindergartenspielplatz, der täglich gut in Ruhe und Besinnlichkeit besucht wird. Daran angrenzend befindet sich der Biergarten Bierjockel. Dieser soll auch für die Öffentlichkeit geschmälert werden. Statt des Waldorf-Kindergarten-Spielplatzes mit einer 140 Jahre alten Ulme und einem wundervollen Grünblick in die Bäume grenzen dann Betonwände das Gelände jäh ab. Viele Bäume sollen dort 2021 gefällt werden. Darunter auch 4 ganz dicke Straßenlinden, worunter eine besonders prächtig ist. Mit einem Satz: Das Herz wird hier herausgerissen. Es darf nicht wahr sein! Aber das und noch mehr läuft unter der Überschrift von Senatorin Breitenbach: Wir haben genügend Kapazitäten. Sie schrieb auf Twitter zur Ratiborstraße als Kommentar: „Not in my backyard! Fhain-Kreuzberg hat 14600 Einwohner pro km² bei einer dichten Bebauung und nur 10 Prozent Grünflächen. Dazu viele Touristen Tag für Tag, die den Bezirk nur zum Ausgehen benutzen und ihn sogar massivst für sich beanspruchen. Wir ersticken hier eigentlich am Übermaß und brauchen dringend Rückzugsorte und Freiflächen für die vielen Menschen. Aber auf keinen Fall noch weniger. Das Gleichgewicht ist schon längst gekippt.

  4. Höfe des Friedens

    Wenn das Lalü-Lala nur noch entfernt zu vernehmen ist, Großstadtlärm und Sirenengeheul von quirligem Vogelgezwitscher überlagert, ja fast übertönt wird und mir sogar ein Fuchs über den Weg läuft, begreife ich wie lebendig und schützenswert das „Biotop Bergmann-Friedhöfe“ ist.
    Höfe des Friedens! Und was macht die Kirche, die älteste und einzige mir bekannte Vermittlerin zwischen Leben und Tod?
    Anstatt sich um den Frieden ihrer Höfe zu bemühen, deren Biodiversität zu beschützen, um damit auch die Macht Göttlicher Gesetze besonders in Corona-Zeiten anzuerkennen?
    Sie plakatiert:
    „Rechts-Populismus schadet der Seele“ (Heilig Kreuz, Kottbusser Tor). Ja welcher Populismus schadet der Seele denn nicht?
    Aber schlimmer noch: Sie, die Kirche, widmet sich stattdessen kapitalistischen Geschäftsmodellen wie der Randbebauung, der Beschneidung und dem Verkleinern des ihr anvertrauten Bodens.

    Peter Unsicker

    1. Nach unserem Kennenlernen am Samstag UdL hier eine Nachricht an den Admin. Gruß und Dank für diesen Hinweis auf diesem Weg aus Frankreich, auch über Facebook unter diesem Namen… Gutes weiteres Gelingen wünscht Claus Josten

  5. Sehr geehrte Damen und Herren,

    hiermit möchten wir Sie zu einer interessanten Umfrage über Friedhöfe in Berlin einladen, die an der TU Berlin durchgeführt wird. Dabei geht es um künftige Neugestaltungen von Friedhöfen und deren Merkmale. Weitere Informationen können Sie dem Anhang entnehmen.
    Über diesen Link gelangen Sie zu unserer Umfrage:
    https://lamapoll.de/Friedhoefe_in_Berlin_2020_b/

    Viel Spaß beim Mitmachen (es gibt auch etwas zu gewinnen) – und Sie können diese Einladung gerne weiter verbreiten! Das Beantworten der Umfrage dauert circa 10-15 Minuten.
    Herzlichen Dank im Voraus!

    Viele Grüße,
    Maren Mischo und Konstantin Petrick

  6. Sehr geehrte Damen und Herren,

    hiermit möchten wir Sie zu einer interessanten Umfrage über Friedhöfe in Berlin einladen, die an der TU Berlin durchgeführt wird. Dabei geht es um künftige Neugestaltungen auf Friedhöfen und deren Merkmale. Weitere Informationen können Sie dem Anhang entnehmen.
    Über diesen Link gelangen Sie zu unserer Umfrage:
    https://lamapoll.de/Friedhoefe_in_Berlin_2020_a/

    Viel Spaß beim Mitmachen (es gibt auch etwas zu gewinnen) – und Sie können diese Einladung gerne weiter verbreiten! Das Beantworten der Umfrage dauert circa 10-15 Minuten.
    Herzlichen Dank im Voraus!

    Viele Grüße,
    Maren Mischo und Konstantin Petrick

  7. Es erfreut mich immer sehr, wenn mir der Fuchs unvermutet auf dem Friedhof begegnet. Aber noch ein anderes Tier hat mein Herz gerührt: Als ich vor ca. einer Woche gegen Mitternacht an mein Fenster trat, hörte ich auf dem Friedhof laut und deutlich eine Nachtigall singen – und in der nächsten Nacht wieder. Einfach wunderbar!

  8. Es ist in der Tat zu begrüßen, dass die Friedhöfe wieder geöffnet sind.
    Seit über zwanzig Jahren meine Lieblingsfriedhöfe!
    Inzwischen gehöre ich mit gerade 80 allerdings zur „Risikogruppe“ und Spaziergänge in der restlichen Umgebung hier sind leider (durch nicht wenige Kreuzberger) zu riskant geworden.
    Deshalb bedaure ich sehr, dass an den Wochentagen die Friedhöfe schon um 13 Uhr geschlossen werden.
    Warum nur an den Wochenenden bis 18 Uhr?
    Ich plädiere also sehr dafür, nun zu den normalen Öffnungszeiten zurück zu kehren.

  9. Das ist wirklich schön: Ab Donnerstag sind die Friedhöfe bis 13 Uhr wieder geöffnet. So ist ein guter Kompromiss gefunden. Ich freue mich darüber sehr.
    Wenn das stimmt, dass das Ordnungsamt Offizialdelikte auf dem Gebiet der Friedhöfe nicht ahnden sollte (dort sei „Privatgelände“, so, wurde berichtet, habe das Ordnungsamt sein Nichteingreifen begründet)… Das wäre unglaublich. Da werde ich bei Polizei/Ordnungsamt nachfragen. Kaum zu glauben.
    Es ist wichtig, dass Friedhofsregeln eingehalten werden. Wenn ich dort bin, würde ich in einer entsprechenden Situation auch die Polizei rufen, wenn Hinweise nicht fruchten.
    Eben deshalb, um die Würde eines Friedhofes zu wahren bzw. die der Toten, ist es auch nicht hinnehmbar und eigentlich undenkbar, dass z.B. die Bergmannfriedhöfe zu Parks werden sollen – so ist die widersinnige Nutzung ja schon eingeplant und die Würde der Totenruhe nicht mehr vermittelbar. Die Grenzen verwischen sich – und dazu noch entgegen den Hinweisen der Denkmalschutzbehörde mit einem Sozialprojekt bebaut werden sollen. Hier wird die Würde des Ortes von den Planern ebenfalls und wiederum kirchlicherseits verletzt.
    Ein Glück, dass es diese Webseite und Protest dagegen gibt!!
    Aber erst einmal ist es ein vernunftbasierter Kompromiss, die Friedhöfe in der ersten Tageshälfte und somit verkürzt wiederzueröffnen! Vielleicht sind die Störer ja Langschläfer.

  10. Ich verstehe das mit der Seuchengefahr nicht. Die angegebene Begründung, daß auf dem Friedhof Fußball gespielt wird und daß dieser in schändlicher Weise als wilde Toilette benutzt wird, hat nichts mit dem Coronavirus zu tun. Und überhaupt: dagegen gilt es anzugehen. Deshalb gab es ja auch zum Beispiel Vorbehalte gegen einen Friedhofspark.
    Die Friedhöfe sind so weitläufig, daß die Mitarbeiter eigentlich in guten Abständen arbeiten könnten. Ich glaube sogar, daß es zum Teil gefährlicher ist, sich außerhalb der Friedhofsflächen aufzuhalten. Denn dort stehn oder laufen die Menschen u. U. viel dichter beieinander – in Abständen bis zu 1 Meter z. B. im Bus oder an der Ladenkasse. Sehr schade, daß uns nun auch noch die letzten Auslaufs- und Zufluchtsorte genommen werden.

    1. Genau so ist es. Die Argumentation zur Schließung ist inkonsistent und nicht nachvollziehbar.
      Was also sind die wirklichen Gründe?
      Jesus sagt: „Kommt alle zu mir, die Ihr mühselig und beladen seid.“ – Die Kirche hier aber zu den bedrängten Menschen im Kiez: „Ihr müsst leider draußen bleiben.“
      Um Himmels Willen!!!
      Wie sagte einer der Kommentatoren? Der Herrgott hat hier schlechtes Bodenpersonal??
      Hoffentlich kommt noch ein Einsehen, dass die Kirche eine Pflicht gegenüber den Menschen im Kiez hat, worin läge sonst ihre Existenzberechtigung? Daraus würde eine Handlungsethik folgen, die hier nicht erkennbar ist.
      So traurig. So traurig.
      Christa Brenner-Nees
      Mitglied der Ev. Kirche, mit deren Handlungen derzeit hier sich zu identifizieren schon aus logischen, aber auch aus religionsethischen Gründen einfach unmöglich ist.
      Der Alte Matthäus-Friedhof und der Zwölf-Apostel-Friedhof in Schöneberg haben geöffnet für die Menschen, die trauernden, die Einsamen, für die, die an der frischen Luft Spannung loswerden wollen und spazierengehen möchten.
      Wenn Leute sich falsch verhalten, muss man sie zurechtweisen oder/und die Polizei holen. Das hat mit Corona aber gar nichts zu tun.

    2. Im Tagesspiegel heißt es heute, dass vielleicht ab Donnerstag die Friedhöfe wieder geöffnet sind?? Das wäre wunderbar!!!
      Anscheinend hat es doch viele sehr gravierende Verletzungen der Friedhofsregeln gegeben. Entscheidend dabei schien mir jetzt die Information zu sein, dass Ordnungsämter nicht eingeschritten wären, weil Friedhöfe „Privatgelände“ seien und selbstverständlich sind die Mitarbeiter dann überfordert, wenn sie die Regeln durchsetzen wollen.
      Insofern muss ich meinen ersten Kommetar relativieren. Ordnungsämter, die nicht auf Friedhöfe gehen, um Regeln durchzusetzen, wenn sie gerufen werden? Wenn dem so ist, besteht da ein Problem, mit dem die Friedhöfsverwaltungen nicht alleingelassen werden dürfen. Ich hoffe sehr, dass die Friedhöfe bald wieder geöffnet sind!! Sie werden zu ihren bestimmungsgemäßen Zwecken sehr dringend gebraucht!
      Quelle: https://www.tagesspiegel.de/berlin/schliessungen-nach-fehlverhalten-friedhoefe-als-spielplaetze-und-treffpunkte-missbraucht/25672318.html

  11. Bleibt zu Hause
    Corona ist tödlich
    Corona verklebt Eure Lungenbläschen
    Es gibt kein Medikament dagegen

    Die Viren werden als Schwebeteilchen in der Luft übertragen – das kann beim Sprechen und beim Husten sein oder einfach nur so wenn Personen zu nah stehen.
    Friedhofsbegehung ist nicht lebensnotwendig!
    Zu Hause bleiben ist lebensnotwendig.

  12. Heute rückt Frau Sozialsenatorin Breitenbach damit heraus, daß über 2000 freie Unterkünfte für Geflüchtete sofort bezugsfertig seien. Ich kann mich noch erinnern, als sie vehement argumentierte, es gäbe viel zu wenige davon. Deshalb müsse gebaut werden. Verzweifelte Anwohner, die letztes tröstendes Grün – woran ihr Herz hängt – behalten wollen, interessiert sie nicht.

  13. Der Staatssekretär von Kultursenator Lederer, Herr Woop (Linke) von der Senatsverwaltung stellt in der Begründung seiner Entscheidung für das Bauprojekt auf dem Denkmal geschützten Friedhof ein überwiegendes öffentliches Interesse fest. Da frag ich mich, welches öffentliche Interesse er meint?
    Die 4000 Gegner einer jeglichen Bebauung wurden sicher nicht mitgezählt.

    1. Hallo Iris,
      es waren deutlich mehr als 4 Personen bei Gerry Woop abgeben, es sind nur nicht alle auf dem Foto drauf. Das Foto hier hat den Fernsehturm mit drauf, darum wurde es ausgewählt.
      Warum warst Du nicht dabei?

  14. Die Menschen hier in Kreuzberg brauchen die Friedhöfe, besonders auch den Denkmal geschützten Bergmannstrassenfriedhof Friedrichswerderscher, um zur Besinnung zu kommen. Sie brauchen diesen Ort der Stille, Abgeschiedenheit und die Gegenwart der Endlichkeit des Lebens, damit sie sehen, worauf es wirklich ankommt. Damit sie an einem unantastbaren Ort sein dürfen und zur Vernunft kommen.
    Ich zB gehe ganz oft dort hin. Der Bezirk Kreuzberg hat 14500 Einwohner auf 1 Quadratkilometer und ist einer der am dichtesten bebauten Orte der Stadt. Wir haben viele Gäste. Nur 10Prozent Grünflächen stehen für die vielen Menschen zur Verfügung . Aus all diesen Gründen bin ich gegen eine Bebauung des Denkmal geschützten Friedhofes , so wie mindestens über 3800 weitere Menschen, die von der ev Kirche übergangen werden.

  15. Es ist unglaublich… ich finde es verstörend das man den Menschen ihr Trauer Kultur wegnehmen will und das unter dem Deckmantel der Humanität, so ein Nonsens, die SPD ist leider zu einem “Scheißverein” geworden…

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