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zum Thema Keine Bebauung – Für die Erhaltung der Bergmannfriedhöfe


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Bergmannfriedhoefe.de – 21. Juni 2017


Bergmannfriedhoefe.de besteht seit Juni 2017.

80 Gedanken zu „* KOMMENTARE *

  1. Unsere Städte werden immer dichter. Grünflächen verschwinden, die Böden werden versiegelt. Die Innenstädte heizen sich in den Sommern immer mehr auf. Die Lebensqualität in der Stadt sinkt.
    Es ist ein Skandal, in Zeiten des Klimawandels und des anstehenden Klimanotstandes, Grünflächen und Schutzgebiete zu vernichten.
    Oder spielt der Klimawandel und die dadurch hervorgerufenen Fluchtursachen keine Rolle mehr, wenn es um lukrative Geschäfte geht.
    Es ist ein Augenöffner, das die Partei (Grüne), die vorgibt Natur und Umwelt schützen zu wollen, als erste dabei ist die Kettensäge an den Baumstamm zu setzen.

    Wie kann ich mich einbringen? Was kann ich tun, damit die Friedhöfe an der Bergmannstraße als ganzes erhalten bleiben?

    Viele Grüße, Sven Roewer

  2. Heute war ich auf dem Luisenstädtischen Friedhof an der Bergmannstraße spazieren. Ich war beeindruckt, wie engagiert auf diesem Friedhof die Naturschutzarbeit und die naturkundlichen Erkenntnisse sind und wie gut das alles auf Schautafeln dokumentiert ist. Ich frage mich: Wer macht diese wichtige und der Natur zugewandte Arbeit auf dem Friedhof? Es wurde darauf hingewiesen, dass nur zweimal im jahr aus Naturschutzgründen gemäht würde und viele viele Ecken, Bäume und Hecken geben den Vögeln und anderen Tieren einen Lebensraum. Für mich ist das eine naturkundliche Oase und ich möchte öfter an diesem schönen Ort sein. Wer macht diese wichtige Arbeit? Das frage ich mich. Kann man mithelfen? Falls ja, bitte ich um Kontakt.
    Ich wohne am Südstern.
    Herzliche Grüße Christa Brenner-Nees

  3. 1) Der Aufruf zu Spenden: der Aufrufer spricht darin einmal von ICH und eine weiteres Mal von WIR. Wer bitte ist wir? und handelt es sich bei dem Konto um ein WIR- Konto?
    2) Das Bild vom 25.5.19: woher nimmt der Betreiber dieser Webseite die Assoziation einer Elefantenherde? und worin begründet er die Bezeichnung ‚zweibeinige Dickhäuter‘?
    Vielen Dank für die Beantwortung, I.G.

  4. Ich bin jetzt erstmal sprachlos. „Heimlich still und leise“ will die Kirche gegen den Willen der Bevölkerung eine Teilbebauung durchziehen. Nie im Leben dachte ich darüber nach, aus der ev. Kirche auszutreten, aber jetzt überlege ich es mir. Wer für Geld seine Seele verkauft, handelt nicht im Sinne Jesus. Der ist auch nicht mutig in schwereren Zeiten und vertraut dabei nicht auf Gott. Wozu ist die Kirche da, wenn nicht mal sie es schafft und keinen Weg mit der allmächtigen Kraft, die es wirklich gibt, geht? Es ist alles eine Herausforderung. Man kann daran wachsen oder untergehen. Gott hilft dem, der kämpft und vertraut.

  5. Oh je, ich könnte heulen. Ich war am Wochenende mal wieder auf den Friedhöfen in der Bergmannstraße. Was passiert denn da auf dem Alten Luisenstädtischen Friedhof??? Der ist ja nicht wiederzuerkennen. Breite Schneisen wurden hineingehauen, wohl zukünftige Wege. Wozu? Der Wildwuchs ist kahlen Flächen gewichen. Was soll das? Der ehemals wunderschöne Platz mit den Bienenstöcken ist komplett zerstört. Kein Grün mehr, nur noch grauer Schotter. Mir gruselt vor dem, was im Zuge der „Parkgestaltung“ da noch kommen wird. Dieser Ort war unvergleichlich und jetzt wird er kaputtgemacht. Ich bin zutiefst traurig!

  6. In der Markthalle der Bergmannstraße habe ich Klaus kennengelernt. Wir haben uns unterhalten und er hat den Umbauprojekt erwähnt.
    Bevor ich nach Hause in Paris zurückfliege, wollte ich die Friedhöfe besichtigen. Eine sehr schöne Grünfläche mitten in der Stadt mit Bäumen und Eichhörnchen ! Wie sollte man so einen dummen Bauprojekt durchführen? Jeder Großstadt mangelt es an Grünflächen und Friedhöfe gehören dazu. Zwar ist manche Grabstätte ungepflegt aber nicht alle, dh dieses Bauprojekt könnte als eine Schändung angesehen werden.
    Die Bewohner dieses Berliner Gebiet müssen widerstehen. Ich komme oft zu Besuch in Berlin und glaube, dass die Berliner Bürger ihre Stadt bewahren müssen und ungehorsame Aktionen vollziehen ! So tun wir auch in Paris !

  7. Es wurden 22 Bäume auf dem Luisenstädtischen Friedhof gefällt, 18 werden ersetzt. So manche Bäume hätten gar nicht gefällt werden müssen, sondern aus Habitatsgründen durch Kronenschnitte erhalten werden können. Es gibt Fotos dazu.

    1. Es ist schlicht unmoralisch, wenn auf den Friedhöfen Berlins jetzt reihenweise Bäume gefällt und Büsche entfernt werden. Ebenso wie die Politik, die ihre massiven Baumfällungen in der Stadt mit der mangelnden Standsicherheit alter Bäume rechtfertigt, im Grunde jedoch nur Geld für Baumschnitt und Pflege einsparen möchte, argumentieren auch die Friedhofsverwaltungen ständig mit der „Verkehrssichheit“. Doch ginge es ihnen tatsächlich um das Wohl der Friedhofsbesucher, würden sie zunächst einmal die Löcher in den Wegen stopfen, denen jedes Jahr aufs Neue ältere Menschen zum Opfer fallen. Der Friedhofsverwaltung aber geht es ebenso wie der Politik nicht um die Sicherheit der Wege, sondern um eine Ausgabenreduzierung und Gewinnoptimierung. Auf Kosten einer Vegetation, die nicht nur für das Stadtklima, sondern für die Lebensqualität ganz allgemein von Bedeutung ist. Deshalb sind Berlins alte Friedhöfe überaus schützenswert, und zwar jeder einzelne Baum von ihnen.

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