* KOMMENTARE *


zum Thema Keine Bebauung – Für die Erhaltung der Bergmannfriedhöfe


Schreibe doch auch einen kurzen Kommentar!

Es bestehen zwei Möglichkeiten! Entweder nach unten zum Kommentarfeld scrollen oder Antworten unter einem bestehenden Kommentar klicken! Bisher wurden alle Meinungsäußerungen freigeschaltet.

Vor dem Abschicken ist noch eine Sicherheitsfrage zu beantworten. E-Mail-Adressen werden grundsätzlich nicht veröffentlicht.

Bergmannfriedhoefe.de – 21. Juni 2017


Bergmannfriedhoefe.de besteht seit Juni 2017.

73 Gedanken zu „* KOMMENTARE *

  1. In der Markthalle der Bergmannstraße habe ich Klaus kennengelernt. Wir haben uns unterhalten und er hat den Umbauprojekt erwähnt.
    Bevor ich nach Hause in Paris zurückfliege, wollte ich die Friedhöfe besichtigen. Eine sehr schöne Grünfläche mitten in der Stadt mit Bäumen und Eichhörnchen ! Wie sollte man so einen dummen Bauprojekt durchführen? Jeder Großstadt mangelt es an Grünflächen und Friedhöfe gehören dazu. Zwar ist manche Grabstätte ungepflegt aber nicht alle, dh dieses Bauprojekt könnte als eine Schändung angesehen werden.
    Die Bewohner dieses Berliner Gebiet müssen widerstehen. Ich komme oft zu Besuch in Berlin und glaube, dass die Berliner Bürger ihre Stadt bewahren müssen und ungehorsame Aktionen vollziehen ! So tun wir auch in Paris !

  2. Es wurden 22 Bäume auf dem Luisenstädtischen Friedhof gefällt, 18 werden ersetzt. So manche Bäume hätten gar nicht gefällt werden müssen, sondern aus Habitatsgründen durch Kronenschnitte erhalten werden können. Es gibt Fotos dazu.

    1. Es ist schlicht unmoralisch, wenn auf den Friedhöfen Berlins jetzt reihenweise Bäume gefällt und Büsche entfernt werden. Ebenso wie die Politik, die ihre massiven Baumfällungen in der Stadt mit der mangelnden Standsicherheit alter Bäume rechtfertigt, im Grunde jedoch nur Geld für Baumschnitt und Pflege einsparen möchte, argumentieren auch die Friedhofsverwaltungen ständig mit der „Verkehrssichheit“. Doch ginge es ihnen tatsächlich um das Wohl der Friedhofsbesucher, würden sie zunächst einmal die Löcher in den Wegen stopfen, denen jedes Jahr aufs Neue ältere Menschen zum Opfer fallen. Der Friedhofsverwaltung aber geht es ebenso wie der Politik nicht um die Sicherheit der Wege, sondern um eine Ausgabenreduzierung und Gewinnoptimierung. Auf Kosten einer Vegetation, die nicht nur für das Stadtklima, sondern für die Lebensqualität ganz allgemein von Bedeutung ist. Deshalb sind Berlins alte Friedhöfe überaus schützenswert, und zwar jeder einzelne Baum von ihnen.

  3. Betreff: Zerstörung von Friedhöfen

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    – es gibt ein gutes Beispiel zur Behandlung von Friedhöfen: Bei den Menschen jüdischen Glaubens ist die letzte Heimat für einen gestorbenen Menschen sein Grab – und das für die Ewigkeit.
    Da die Christen immer wieder die jüdisch-christlichen Werte zitieren, warum verhalten sie sich nicht in der Erhaltung der Friedhöfe in diesem Sinn?

    Mögen wir inneren und äußeren Frieden nah und fern finden!
    anabarbaravonkeitz

  4. Großartig, dass wir noch in einem Kiez wohnen, in dem Initiativen wie diese entstehen. Danke für das Engagement und die Beharrlichkeit !!! Bitte nicht aufgeben !!! ( felix, seit 25 Jahren -immer sehr gern- in Kreuzberg)

  5. Zu den Unterstellungen und Angriffen von Seiten der Ev. Kirche möchte ich nur auf Psalm 139.23 verweisen: Erforsche mich, Gott, und erkenne mein Herz; prüfe mich und erkenne, wie ich’s meine.

  6. Die Absicht einer Bebauung der Bergmann-Friedhöfe scheint vom Tisch? Gut so! Schlimm genug, dass dieses Unterfangen ernsthaft geplant werden durfte und höchste Zeit für eine öffentliche Verzichtserklärung seitens der Kirche.
    Dass besonders die Lutherisch-Protestantischen längst keine Antworten auf die dringenden Fragen menschlichen Daseins mehr haben, empfind ich schon lange als höchst erbärmlich; um so mehr aber auch den Versuch, diesem Defizit durch den Verkauf ihrer Latifundien zu entgehen.

    Bis auf Weiteres
    Peter Unsicker

  7. Berlin hat eine hohe Lebensqualität. Das liegt unter anderem an den vielen Grünanlagen, wozu ich auch die Friedhöfe zähle. Grünanlagen sind Erholungs- und Ruhepunkte. Sie sind markante Punkte im Stadtbild und das oft seit vielen Jahrhunderten. Die Friedhöfe sind ein Teil unserer Geschichte und unserer Kultur. Damit gehören sie zu uns. Natürlich ist die Verlockung (auch politischer Art), Grünanlagen auf Grund aktueller Notwendigkeiten umzunutzen, groß und diese gab es immer wieder. Glücklicherweise hat eine gewisse Hartnäckigkeit in der Bevölkerung (denn sie liebt ihre innerstädtischen Ruhepunkte) in der Vergangenheit verhindert, daß noch mehr dieser kostbaren Klimaverbesserer bebaut wurden. Deshalb mein Appell an die Verantwortlichen. Laßt uns unsere innerstädtischen Oasen. Mögen sie noch so klein sein, scheinbar unbedeutend. Für die Bevölkerung sind sie wertvoll.
    Vielen Dank
    Hans, ein seit 40 Jahren hier lebender Zugezogener

  8. Ich dachte ja schon, die Bebauungspläne wären ad acta gelegt. Nun soll’s einen Friedhofspark geben. Wer braucht denn so was??? Ich bin weiterhin gegen Bebauung und gegen so einen Event- Friedhofspark. Lasst den Friedhof Friedhof bleiben!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.