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zum Thema Keine Bebauung – Für die Erhaltung der Bergmannfriedhöfe


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Bergmannfriedhoefe.de – 21. Juni 2017


Bergmannfriedhoefe.de besteht seit Juni 2017.

73 Gedanken zu „* KOMMENTARE *

  1. Wir müssen die letzten Grünflächen – und dazu gehören auch die Friedhöfe – schützen. Die Lebensqualität geht immer weiter runter. Für die Schwächsten ist es schon viel zu unerträglich und schwerst krank machend. Es ist deprimierend, daß dieses Vorgehen selbst von Umweltverbänden unterstützt wird, die sich kaufen lassen und alles verraten, wofür sie einst angetreten sind. Wie grausam und lebensfeindlich soll es noch werden? Wieviel Leid müssen wir noch hinnehmen?

  2. So ist doch Ballermann ein probates Mittel der Verdrängung in dieser Stadt, was der Politik durchaus bekannt ist. So kann sie anschließend sagen, es gibt ja keine Angehörigen mehr, die ihre Gräber besuchen und keine Ruhe suchenden Spaziergänger mehr, die auf der Flucht vor Lärm in ihrem Wohngebiet sind. Ein Mittel den Friedhof dadurch zu räumen und eine weitere Legitimation ihn bebauen zu können. Damit die Politik ihr vielleicht rudimetär vorhandenes Gewissen endgültig los wird. Dies hat schon mit der Randbestückung vom Cafe begonnen, wo sich selbst Tote im Grab umdrehen, wenn sie sich das gellende und kreischende Gelächter anhören müssen. Religiöse Old-School-Menschen fallen vom Glauben ab, was ganz im Sinne der politischen Strategie ist. Sie sind ein lästiges Überbleibsel und störend für die Wirtschaft und die neue Kultur dieser Stadt, die daran arbeitet, alles zur Kultur zu erheben, wenn es ihren kommerziellen und Vertreiberinteressen dient. So läßt sich das Niveau an Kultur in unfassbare Niederungen immer weiter unterbieten und ausschlachten.

  3. Das würde euch wohl so passen, ihr islamophobe Ratten! Jetzt versteckt ihr euch hinter der Maske von biederen Kreuzbergern. Ihr glaubt wohl, ihr könnt mit euerm unverständlichen Gefasel, das auch noch einer mit muslimischen Namen geschrieben haben soll, euch vor dem retten, was euch sowieso blüht.
    WIR KRIEGEN EUCH ALLE; IHR OPFER !!!
    NIE wieder FASCISMUS
    x-berg-burning

  4. Jetzt also auch auf dem Kirchhof Friedrichswerder und später dann wohl noch auf dem Dreifaltigkeitsfriedhof. Hab’s erst gar nicht glauben können, sind die Bergmannfriedhöfe doch auch ausgewiesene Berliner Gartendenkmäler. Wirklich gut, dass ihr das angepackt habt und jetzt auch mit eurer Website für Aufklärung sorgt. Lasst euch bloß nicht unterkriegen von den – ja genau: „Dumpfbacken“! Muss doch möglich sein, dass nicht Teile eines Friedhofs des Profits wegen rausgeschnitten werden. Und außerdem: Die Bergmannfriedhöfe brauchen wir doch noch – ob klein oder groß – zum Atmen und Abschalten! Ist doch schon so viel kaputt saniert worden. Wünsche weiter viel Erfolg. Meine Unterstützung habt ihr jedenfalls. Venceremos – hoffentlich.

  5. Ballermann raus aus Friedhöfen und Wohngebieten. Touristen raus aus Friedhöfen und Wohngebieten. Lärm raus aus Friedhöfen und Wohngebieten. Vermüller raus aus Friedhöfen und Wohngebieten. Bebauer raus aus Friedhöfen und Wohngebieten. Politiker raus aus Friedhöfen und Wohngebieten. Tourismusindustrie raus aus Friedhöfen und Wohngebieten. Geldgeier raus aus der Stadt.

  6. Mittlerweile gibt es eine Bauweise der Reichen im Favelaschick. Das ist angesagt. Es würde mich nicht wundern, wenn nach dem Bau auf dem Friedhof ebensolche im Friedhofsschick einziehen würden, da bis dahin keine Notwendigkeit mehr für Geflüchtete besteht und der Bezirk wie immer „dringend Geld braucht“.

    1. _genau so_
      Schade, dass das Probleme der Flüchtlingsunterkünfte eigentlich schon vorbei ist.
      Da wird es noch ein bisschen künstlich angeheizt und verläääääääääääääängert.
      _DAS WAR EINE GENEHME ZEIT_

  7. Die Kirche beteiligt sich schamlos an der Vertreibung und Traumatisierung ihrer Mieter. Sie beteiligt sich an spekulativem Wohnungsleerstand und handelt damit nicht anders als andere Spekulanten. Viele sind daran zerbrochen und eines frühen Todes gestorben, was natürlich nicht öffentlich gesagt wird. Es wird gehofft, daß die meisten es nicht bemerken, wie die Kirche selbst zur Flucht beiträgt. Mit „angeblich sozialen Projekten“ will sie sich von ihren Sünden reinwaschen, was in der „christlichen Tradition“ durchaus legitim ist. Vor allem ältere Menschen, die ihre Angehörigen auf dem Friedhof besuchen wollen, zerbrechen angesichts der (wie es die Politik so gerne unschuldsvoll ausdrückt) „Öffnung der Friedhöfe für die Allgemeinheit“. Die Allgemeinheit besteht dann aus der eigens von ihnen beworbenen und geförderten jungen Sauf-, Gröl- und Müllkultur, die dann als Vorhut für die Eleminierung anderer auf dem Friedhof sorgt, damit man dann ungestört seinen zerstörerischen Geschäften nachgehen kann. So hat diese Methode System. So werden am Ende die darwinistisch Stärksten, die Korruptesten, die Verlogensten, die Kriminellsten überleben, damit sie dann ungehindert diese Welt noch schneller zugrunde richten können.

  8. Was noch nicht erwähnt wurde: Teile der Friedhöfe an der Bergmannstraße sollten, wenn es nach der Friedhofsverwaltung gegangen wäre, schon seit ca. 10 Jahren bebaut werden. Damals wollten Baugruppen dort bauen. Anwohner und Ströbele haben sich dagegen eingesetzt. Dies zeigt, daß es rein wirtschaftliche Gründe sind, die nun hinter einem grenzenlos geheuchelten Mitleid für Geflüchtete versteckt werden müssen, um Zustimmung zu erhalten. Die Politik schämt sich nicht, mit den Geflüchteten noch hausieren zu gehen. Alles verlogene Argumente … Hätte diese Politik wirklich Mitleid mit Geflüchteten, wären sie schon längst in Wohnungen. Aber da gibt man doch den Touristen den Vorzug, die ja das Geld in die Stadt bringen, und es ist ja auch nicht so, daß man Touristen zumuten könnte, im Hangar untergebracht zu werden! Obwohl man meinen könnte, es ihnen durchaus für ein paar Tage zumuten zu können. Da sie ja das Geld bringen, brauchen sie unbedingt unzählige Hotels, Hostels und Ferienwohnungen. Jemand aus der Friedhofsverwaltung hat mir gegenüber zugegeben, daß es um rein wirtschaftliche Gründe geht. Ich würde mich weniger ärgern, wenn die Politik dann wenigstens so ehrlich wäre, das zuzugeben und den anderen Schmuh einfach mal weglassen würde. Dann könnte man sich das ganze Nazi- nicht Nazi, links-rechts und sonstige populistischen Zuschreibungen und Verbrämungen der eigentlichen Beweggründe sparen.

  9. Der Friedhof Bergmannstraße ist für mich sehr wichtig. Es ist der letzte Ort der Ruhe, da die Stadt extrem laut wurde und ich viel Ballermann 24 Stunden lang ertragen muß. Nun werden die letzten Ruheorte der Stadt auch noch kaputt gemacht, bebaut und zum Happening für Touristen. Es ist schrecklich. Es gibt etliche Menschen für die der Friedhof eine Zuflucht ist, um mal Ruhe zu genießen. Abgesehen davon hat Kreuzberg am wenigsten Grünflächen. Die Hitze im Sommer wird immer unerträglicher, was durch ständige Nachverdichtung und Vernichtung von Grün in hohem Maße noch befeuert wird. Frauen, ältere Menschen und Kranke leiden natürlich am meisten darunter. Diese Katergorie, die am wenigsten beachtet wird. Die Zerstörung der Biotope, die immer erhalten werden sollten, scheinen nun auch nicht mehr wichtig zu sein, da nur noch wirtschaftliche Interessen zählen. Selbst die Toten dürfen nicht mehr ruhen.

    1. sehr gut, dass der Umwelt-Faktor LÄRM zur Sprache kommt.

      Es wird generell Zeit, LÄRM genauso einzudämmen und zu verbieten wie andere schädliche Emissionen.
      im Gesetz steht es ja schon drinnen, aber es kümmert niemanden, denn es geht erst mit der Bewusstwerdung los!

  10. Ich finde Ihr bräuchtet gar nicht so viel Pathos in Euren Editorialtext zu packen. Anfang des Jahres ist bei der Veranstaltung in der Passionskirche doch sehr schön deutlich geworden, dass die Friedhofseigner mittelfristig die weitere lukrative Bebauung entlang der gesamten Jüterboger Straße anstreben und das isolierte Diakonie Heim nur ein Anfang ist. Auch das von der Bezirksbürgermeisterin eingestandene eigene Versagen bei der Beschaffung von Wohnungen für Flüchtlinge innerhalb bestehender Nachbarschaften war klar ersichtlich. Ich denke also dass ihr genug Sachargumente gegen die Errichtung eines von der Restbevölkerung isolierten Flüchtlingsheims auf der Friedhofsgrünfläche auf Eurer Seite habt. Danke für Euer Engagement!

    1. Die Kirche als orientalische Sekte hatte noch nie ein positives Verhältnis zur Natur, war immer feindlich zur Natur und zum Leben. Was erwartest du?

  11. Endlich mal wieder Mut und ein bisschen Witz im Kiez. Auch wenn ich den Text von diesem Mustafa manchmal etwas langatmig fand, muss ich doch insgesamt sagen: Der traut sich was. Respekt! Hoffentlich macht ihr weiter so und lasst euch bitte nicht von den Dumpfbacken einschüchtern. Bitte . . .

    1. Den Kommentar finde ich einigermaßen treffend, aber „Dumpfbacken“ ist nun wirklich zu vulgär. Schade, ich weiß auch nicht, was besser wäre! „Bekennende Gutmenschen“ gefällt mir. Also, viel Erfolg und Unterstützung beim Protest.

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